Mentalist

Wenn Menschen das Wort Mentalist oder Mentalismus lesen oder hören, denken nicht wenige, an die gleichnamige Fernsehserie „The Mentalist“, welche in Deutschland auf den Sendern, ORF eins, Sat. 1, Kabel Eins und ATV ausgestrahlt wurden. Dort habe ich zum ersten Mal auch eine Definition von Mentalisten gelesen.

„Someone who uses mental acuity, hypnosis and/or suggestion. A master manipulator of thoughts and behavior.“

Ein Mentalist ist jemand der mentale Scharfsinnigkeit, Suggestionen und/oder  Hypnose anwendet. Ein Meister der Manipulation von Gedanken und Verhalten anderer Menschen.

Diese Definition ist nicht schlecht, aber nicht mehr so ganz zeitgemäß. Die Mentalisten der modernen Zeit, treten meist auf Bühnen auf um Menschen zu unterhalten. Dabei nutzen die Mentalisten unglaubliche Fähigkeiten. Darunter zählen das Lesen von Körpersprache wie Mimik und Gestik, linguistische Beeinflussung, psychologische Prinzipien und Effekte, sowie viele Techniken aus der Mentalmagie. Die Mentalmagie ist eine Abzweigung der Zauberkunst. Bei beiden Künsten geht es darum, eine Illusion zu erzeugen. Daraus erwachsen wundervolle Bühnenshows, die uns in eine wunderbare Welt entführen, die manchmal fast übernatürlich scheinen. Gedankenlesen, Wahrsagen, und Hellsehen, wirken auf uns so echt, das wir einfach nur noch staunen können. Ich liebe sowas! Das sind tolle Künstler. Auch werden in manchen Shows, bei freiwilligen Probanden, Hypnosetechniken verwendet um das Publikum zu verzaubern.   

Ich persönlich finde es sehr spannend, wie Mentalismus im Alltag Anwendung findet. Das ist auch gar nicht so schwer. Hier kommt unsere Beobachtungsfähigkeit, und unser Wissen über menschliches Verhalten und Psychologie ins Spiel. All diese Fähigkeiten sind erlernbar, und brauchen viel Übung, Geduld und Erfahrung. Es beginnt damit, dass ich als Mentalist, einer Person meine ganze Aufmerksamkeit schenke. Smalltalk, während man nebenbei am Handy tippt, ist nicht sehr förderlich.